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"Los Boxers" es un intento de redactar una lista de todos los fabricantes de motores que - en el curso de su existencia - fabricaban motores boxer. Esta lista no pretende ser completa. Agradezco correcciones y complementos. |
Verwendung von Boxermotoren in Automobilen
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NSU
Ein kurzes aber interessantes Zwischenspiel war die Arbeit von Ferdinand Porsche 1933/34, der quasi als Vorläufer des späteren Volkswagen für NSU einen Heckmotor-Boxer entwickelte, (Typ 32) der jedoch nicht in Produktion ging. NSU Typ 32 (1934) Motor: Vierzylinder-Boxer, luftgekühlt Hubraum: 1470 ccm Leistung: 20kW / 28PS bei 3300 U/min. Höchstgeschwindigkeit: 100km/h 1932 stoppte die Firma NSU in Neckarsulm ihren 1906 gestarteten Automobilbau zugunsten der Konzentration auf Zweiräder. Doch schon wenig später führte der Kontakt des NSU-Chefs Fritz von Falkenhayn mit Professor Ferdinand Porsche zu Überlegungen, den Autobau wieder aufzunehmen. Porsche entwickelte daraufhin mit dem Typ 32 einen Prototypen, der dem späteren Volkswagen in Konzept und Form bereits weitgehend glich: So ist der luftgekühlte Boxermotor im Heck angeordnet, Grundlage der käferförmigen Limousine ist - wie beim VW - ein Zentralrohr-Kastenrahmen; und die Federung der einzeln aufgehängten Räder erfolgt über von Porsche 1931 patentierte Drehstäbe. Drei Prototypen entstanden im Auftrag von NSU, zwei davon in Gemischtbauweise bei Drauz in Heilbronn, ein Ganzstahl-Exemplar bei Reutter in Stuttgart. Da NSU die Namensrechte für den Automobilbau für 30 Jahre an FIAT verkauft hatte, durfte der Wagen nicht gebaut werden. Nur ein Exemplar des Typs 32 blieb bis heute erhalten: Es diente nach dem Krieg einem NSU-Mitarbeiter, der den Prototypen 1953 bei Volkswagen gegen einen neuen Käfer eintauschte. NSU - Prinz
1957 war die Motorradnachfrage gefährlich zurückgegangen, so dass sich
NSU erneut mit dem Automobilbau befasste. Ergebnis war der NSU Prinz in
moderner Kleinwagenkonzeption mit Pontonkarosse und Heckmotor. Von 1958
bis 1973 gab es ihn in den verschiedensten Variationen aber immer mit
einer im Grunde unveränderten Karosserie, Schlussversion war der NSU
1200 mit 4 Cylindern und 55 PS ein sehr agiler Mittelklassewagen.Ende der fünfziger Jahre entwickelten die NSU-Werke im Auftrag der Bundeswehr die Idee des Kettenkrads SdKfz 2 weiter. Gesucht wurde ein Fahrzeugtyp, der in der Lage sein müsste, Mannschaften und Material im Hochgebirge zu transportieren. Das Fahrzeug sollte zudem per Fallschirm absetzbar sein. Heraus kam die so genannte Gebirgskarette. Ein offenes Vollkettenfahrzeug mit 3,10 m Länge, einer Breite von 1,30 m und einer Höhe von 1,35m, das von einem 4-Zylinder-Boxer von Porsche angetrieben wurde. Zwischen 1957 und 1959 baute NSU insgesamt 3 Prototypen, die von 1960 bis 1962 erprobt wurden. Zu einem Beschaffungsauftrag kam es nicht. Die Entscheidung auf den "Pistenbully" von Kässbohrer. Ganze 1,5m breit und 2,5 t schweres Mehrzwecktransportfahrzeug für Gebirgs- und Fallschrimjäger (Foto: Axel Klunkert) |
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"Los Boxers" stellt den Versuch dar, alle Hersteller aufzuzählen, welche irgendwann einmal Boxer-Motoren hergestellt haben.
Diese Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Für Berichtigungen und Ergänzungen bin ich dankbar. |
last update: 07.02.2009/so