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"Los Boxers" es un intento de redactar una lista de todos los fabricantes de motores que - en el curso de su existencia - fabricaban motores boxer. Esta lista no pretende ser completa. Agradezco correcciones y complementos. |
Verwendung von Boxermotoren in Automobilen
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TATRA - Chechoslowakia
Tatra – Chefkonstrukteur Hans Ledwinka beschäftigte sich Anfang der Zwanziger mit der Konstruktion eines Volksautomobils, das leicht, wirtschaftlich und robust sein sollte. Dazu warf er alle überkommene Weisheit über Bord und ging völlig neue Wege. Das Ergebnis war 1923 der Tatra T11. Das tragende Element des Wagens ist ein Zentralrohrrahmen, bestehend aus einem Rundrohr, das Vorder – und Hinterachse verbindet. Die Vorderachse ist eine Starrachse, die an einer Querfeder hängt. Die Hinterachse dagegen ist als Pendelachse ausgebildet, bei der sich die Achshälften frei um die Mittelachse des Differentials drehen können – eine Einzelradaufhängung. Die Pendelachse war keine Neuschöpfung, Edmund Rumpler hatte diese Konstruktion bereits 1906 patentiert, aber nicht umsetzen können. Ledwinkas Tatra T11 zählt zu den ersten Serienfahrzeugen mit Pendelachse. Eine großartige Idee: der Zentralrohr-Rahmen Das Zentralrohr dient zugleich als Führungskörper für die Kardanwelle. Motor und Getriebe sind selbsttragend, sie werden als Einheit an den vorderen Ausgang des Zentralrohrs geflanscht. Der Motor ist ein luftgekühlter Zweizylinder-Boxer von 1056 ccm und leistet 12 PS bei 2500/min. Auf das Zentralrohr konnte Ledwinka leichte, flache Karosserien setzen, deren Kennzeichen eine Motorhaube ohne Kühlergrill ist, heute gern Bügeleisen genannt. Mit diesem Auto hatte Ledwinka die selbstgestellte Aufgabe brillant gelöst: Der T11 galt bald als nahezu unzerstörbar, jedenfalls im Vergleich zu zeitgenössischen Autos, die sich auf den tschechischen Straßen der Zeit allzu oft selbst zerlegten. Dazu bot der kleine Tatra ungekannten Fahrkomfort, vor allem dank seiner hinteren Einzelradfederung. 1926 erhielt der Motor dank höherer Verdichtung 2 PS mehr Leistung, der Wagen hieß nunmehr T12, blieb aber ansonsten unverändert und verkaufte sich ausgezeichnet. Bis 1934 entstanden insgesamt 11.000 Stück. Motor Tatra 30, ein luftgekühlter Viertakt-Ottomotor mit Leichtmetallmotorblock. Fahrgestell: Eine Antriebswelle wurde im Zentralrohr geführt. Motor vorne am Zentralrohr angeschraubt, hinten das Differential. Vorderachse steif, gefedert mittels Querblattfeder getragen vom Leichtmetall-Motorblock Hebelstossdämpfer. Hinterachse besteht aus zwei unabhängigen Pendelhalbachsen, gefedert mittels Querblattfeder - oben am Differential angeschraubt und stützt sich mit ihren Enden an den Hinterradbremsschildern. Diese Lösung hat zur Folge, dass die Federung mit steigender Durchbiegung immer straffer wird. Räder Stahlfelgen, 18" Reifen SS (Straight Side) Michelin Comfort Bibendum 13 x 45 Antrieb Hinterachse Lenkung mechanische Schnecklenkung Bremsen mechanische Bremsen, die Fussbremse mit Wirkung auf alle Räder, die Handbremse wirkte auf die Bremstrommel der Hinterräder. Spurbreite vorn 1300 mm S purbreite hinten 1300 mm Achsabstand 2770 mm oder 3170 mm Bodenfreiheit 220 mm Fahrgestell-Gewicht 580-590 kg Getriebe Das Getriebegehäuse aus Leichtmetall, vorne am Motorblock , hinten am Zentralrohr angeschraubt. Getriebe 4+1 Kupplung mechanische Vierscheiben Trockenkupplung Karosserie Ein Mittelklassewagen, das Fahrgestell ermöglichte die Montage verschiedener Karosserietypen, angefangen mit viersitzigen Cabrios bis zu sechsplätzigen Limousinen. Elektrische Anlage 12V Bereitschaftsgewicht 1000 - 1090 kg, je nach Ausführung Höchstgeschwindigkeit 90 km.h-1 |
Tatra T11 1923 - 1934 Doppelphaeton
hergestellt 11 000Stück T 11 Motor ![]()
Tatra 30 1926-1931 hergestellt: 3785 Stück
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"Los Boxers" stellt den Versuch dar, alle Hersteller aufzuzählen, welche irgendwann einmal Boxer-Motoren hergestellt haben.
Diese Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Für Berichtigungen und Ergänzungen bin ich dankbar. |
last update: 07.02.2009/so