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"Los Boxers" es un intento de redactar una lista de todos los fabricantes de motores que - en el curso de su existencia - fabricaban motores boxer.

Esta lista no pretende ser completa. Agradezco correcciones y complementos.

 

Zündapp - Deutschland
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1933 trat bei den "Zündapp- Werken- Nürnberg GmbH" die entscheidende Wende ein. Xaver und Richard Küchen entwickelten zahlreiche neue Modelle die den Namen Zündapp noch populärer machten. Es handelte sich hierbei um neue seitengesteuerte 400er und 500er Boxer-Motoren, sowie seitengesteuerte Vierzylinder Boxer-Motoren mit 600 ccm und 800 ccm. Die Firma hielt sich bis in die säten 50er Jahre wo das ganze mit dem letzten Modell, KS 601, beendet wurde.
 
Modell K 500 (1933-1940)
Motor: Der Motor war ein seitengesteuerter Boxer-Motor mit einen Hubraum von 498 ccm und eine Leistung von 15 PS. Die Maße von Bohrung und Hub betrugen 69 mm bzw. 66,6mm. Die Maschine erreichte eine Spitzengeschwindigkeit von knapp 100 km/h.
 

Modell K 800 (1934- ?)
Motor: Die K 800 besaß einen Vierzylinder Boxer-Motor mit 797 ccm und einer Leistung von 22 PS. Die Bohrung betrug 62 mm und der Hub 66 mm. Ab dem Jahr 1938 erhöhte man den Kolbenhub auf 66,6 mm und vergrößerte den Hubraum auf nun mehr 804 ccm. Die Maschine erreichte eine Geschwindigkeit von 120 km/h und mit Seitenwagen 100 km/h.

 Motorquerschnitt der 4- Zylinder- K 800
 

Modell KS 601 (1950-1958)

 Motor: Der Motor hatte einen Hubraum von 597 ccm und brachte eine Leistung von 28 PS. Ab 1954 kam das Modell K 601 S mit 32 PS.

 
Motor der K 601 De Sportversion Bohrung/Hub 75 x 67,6mm leistete 34PS bei 6000U/min.

 
Modell KS 750 (1940 - 1948)

Motor: Besser bekannt als "Wüstenelefant" tat sie während des zweiten Weltkrieges, bei der deutschen Wehrmacht ihren Dienst. Die KS 750 besaß einen Zweizylinder Boxer-Motor mit 750 ccm und einer Leistung von 26 PS. Der Kolbenhub betrug ganze 85 mm. Die Maschine ist nicht nur mit Ihren 420 kg Leergewicht gigantisch sondern auch bei den diversen, zu damaliger Zeit, technischen Raffinessen. Sie besaß / besitzt einen zusätzlichen Seitenwagenantrieb mit zuschaltbarer Differentialsperre. Ebenso gehörten, zu den ohnehin 4 Vorwärtsgängen ein zusätzlich untersetzter Geländegang sowie ein Rückwärtsgang. Dieses Koloss erreichte eine Höchstgeschwindigkeit von ca. 95 km/h.

Besonderheit: Die KS 750 besitzt sage und schreibe 12(!) Gänge, aufgeteilt in 4 Vorwärts-, 4 Gelände- und 4 Rückwärtsgänge.

 - Weitere Modelle

K 400  Zündapp K 400 (grosser Kastenrahmen)
Von diesem Typ wurden lediglich 213 Exemplare gebaut (eines steht im Motorradmuseum Ibbenbüren)


KS 600, Bj. 1936-1951  

Insgesamt sind 21.501 Zündapp KS 600 produziert worden.

KS 601 Bj. 1956 - 1957

Hubraum                                                 592 ccm
Leistung                                   34 PS / 6000 U/min
Höchstgeschwindigkeit                         155 KM/h
Getriebe: 4-Gang Kettengetriebe

Interessant ist für die Ersatzteilversorgung, dass die Ventile, Federn, Kipphebel, Kipphebelachsen, Stößeltassen mit Führungen und die Ventildeckel für alle Motoren der 600er und 750er Serie gleich sind.

Die Zündapp KS 601 Elastic wurde nur für den Export in die USA gebaut.

Sie war mit einer modernen Hinterradschwinge ausgestattet.
Die Kardanwelle ist im rechten Schwingenrohr untergebracht.

K500  
K 800
motor k800
KS 601
KS601 sport
ks 750
Baujahr 1944
K 400
ks 600

KS601
KS 601  NSU - Museum


"Los Boxers" stellt den Versuch dar, alle Hersteller aufzuzählen, welche irgendwann einmal Boxer-Motoren hergestellt haben.

principe

Diese Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Für Berichtigungen und Ergänzungen bin ich dankbar.


last update: 08.02.2009/so